Vermessungskosten: Kosten Feinabsteckung, Gebäudeeinmessung + Lage- & Höhenüberprüfung

Vermessungskosten Grundstück: Kosten für Feinabsteckung, Gebäudeeinmessung und Lage- & Höhenüberprüfung für ein Baugrundstück beim Hausbau.

Für den Neubau eines Hauses, müssen Sie ihr Baugrundstück erst einmal vermessen lassen. Dafür müssen Sie ein anerkanntes Vermessungsbüro beauftragen. Dieses wird unter Berücksichtigung vorhandener Baupläne oder Ortspläne ihr Grundstück vermessen und alle Besonderheiten festhalten. Eingetragen werden hier beispielsweise sich auf dem Grundstück befindende Bäume, alte Bauwerke wie Schuppen, Garagen oder Wohnhäuser als auch Zäune oder Hecken von Nachbar-Grundstücken.

Dies dient vor allem auch ordentlichen Aufnahme für das Bau- und Umweltamt. So können Sie dadurch nicht einfach bestehende (geschützte) Bäume fällen. Denn spätestens bei der nächsten Überprüfung und Abgleich von möglichen Luftaufnahmen würde das dann auffallen und Sie müssten mit erheblichen Strafen rechnen.

Die Vermessung des Grundstücks dient weiterhin der Planung der korrekten maximalen Bebauungsfläche sowie Einhaltung der Abstandsflächen zur Grundstücksgrenze (oder auch Grenzbebauung.) Als weitere Leistung des Vermessers wird er das Grundstück und geplante Bauvorhaben einer Lage- und Höhenüberprüfung unterziehen. Ebenfalls wird er eine für den Baubeginn die Feinabsteckung des Hauses vornehmen sowie die Gebäudeeinmessung.

Bei vielen Grundstücksvermessungen werden die einzelnen Kosten für Feinabsteckung, Gebäudeeinmessung sowie Lage- und Höhenüberprüfung nicht einzeln genannt. Vielmehr stecken Sie in einer Pauschale für die Kosten der Grundstücks-Vermessung. Neben diesen Leistungen fallen aber auch noch Kosten für die Anfertigung der Unterlagen und Ausdrucke an.

Es empfiehlt sich aber vor der Feinabsteckung ein Bodengutachten durchführen zu lassen. Denn ist der Boden dort gänzlich ungeeignet, muss ggf. das Haus an anderer Stelle erreichtet werden, und die Feinabsteckung müsste doppelt ausgeführt und natürlich bezahlt werden.

Alle Kosten rund um die Vermessung sollten zu den allgemeinen Grundstückskosten gerechnet werden.